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Mittwoch, den 22.02.2012
Lila-Weiße News
SVA besetzt Trainerposten neu - 15.12.2010

Altlüdersdorf – Der SV Altlüdersdorf hat eine Baustelle geschlossen und einen neuen Trainer für die zweite Männermannschaft (Fußall-Kreisliga) verpflichtet. Von Gunnar Reblin

Ab sofort zeichnet Stefan Manzel für die abstiegsbedrohte SVA-Reserve verantwortlich. Der 32-Jährige musste Ende Oktober beim Liga-Konkurrenten SV Fürstenberg aufgrund ausbleibenden Erfolges seinen Hut nehmen. Manzel tritt damit ab sofort die Nachfolge von Johannes Wendt (49 Jahre) an, der vor zweieinhalb Wochen sein Traineramt beim SVA II niedergelegt hatte.

Derzeit belegt die Altlüdersdorfer Zweite mit 13 Punkten Platz 14, dem ersten Nichtabstiegsplatz, in der Tabelle.

„Ich freue mich auf die neue Aufgabe. Langfristig wollen wir eine schlagkräftige SVA-Reserve aufbauen. Ab der Rückrunde geht es aber erst einmal darum, Punkte zu sammeln, um zunächst den Klassenerhalt zu sichern und vielleicht noch einen gesicherten Mittelfeldplatz zu erreichen“, sagte Manzel am Dienstag.

Ende vergangener Woche hatte ihn Fritz Müller, der Vorsitzende des SV Altlüdersdorf, angesprochen und eine mögliche Bereitschaft abgeklopft. „Beim unserem Gespräch war relativ schnell klar, dass wir auf einer Wellenlänge funken und sich unsere Vorstellungen bezüglich einer Zusammenarbeit decken“, so Müller. Es passe einfach. Am Sonntag erfolgte die Einigung. Man freue sich auf die Zusammenarbeit. Müller weiter: „Wir wollen Stefan ins Trainerteam einbinden. Und wenn er das umsetzen kann, was er vor hat, dann kommen wir da unten auch ganz schnell wieder raus.“

Der Verein hofft, dass bis zum ersten Spiel im neuen Jahr die vielen Langzeitverletzten wieder an Bord sind und man dann mit einem 17 Mann starken Kader die notwendigen Punkte holt.

GLÜCKSGEFÜHLE AM NIKOLAUSTAG

Vorstandsmitglied Michael Götz ist am Montag, 06.Dezember zum ersten Mal Vater geworden. Lebensgefährtin Yvonne Linkohr brachte um 3.45 Uhr den kleinen Philipp zur Welt. 3410 Gramm auf 53 Zentimeter verteilt sind die Daten für die Statistiker. Der kleinen Familie wünschen wir viel Freude, Glück und Gesundheit.

ERHARD GÖTZ (02.10.1948-30.10.2010)

Nach langer Krankheit, aber doch für alle zu plötzlich, verstarb am Samstag, den 30.10.2010, unser langjähriges Vereinsmitglied ERHARD GÖTZ. „Ed“ oder „Pischli“, wie er von den meisten in Kurzform genannt wurde, war maßgeblich am SVA - Aufschwung ab den 90er Jahren beteiligt. Er arrangierte mit die ersten Kontakte nach Berlin, beginnend mit den Füchsen. Viele Jahre arbeitete er engagiert im Vorstand mit, begleitete uns als Stadionsprecher und kümmerte sich auch um die Schiedsrichter-Betreuung. Wir verlieren eine wertvolle SVA-Ikone und möchten Erhard in einer Schweigeminute vor dem Spiel für seine Arbeit und seine Verbundenheit noch einmal danken und seiner gedenken.

DANKE „ED“!!!

Helt Maxi ! - 03.10.2010

Der SV Altlüdersdorf möchte in Zusammenarbeit mit der Senio-Vital Pflegegesellschaft helfen. Dazu brauchen wir aber auch Ihre Unterstützung. Am 03.10.2010 findet im Rahmen des Oberligaspiels des SV Altlüdersdorf und dem Brandenburger SC Süd 05 eine Typisierungsaktion im Vereinsheim des SVA statt. Beginn dieser Aktion ist 12.00 Uhr und es sind alle Personen zwischen 18 und 55 Jahren dazu aufgerufen zu helfen. Wir hoffen auf Ihre zahlreiche Unterstützung um Maxi zu helfen und ihm damit

"das Leben zu retten"!

Mehr zu Maxi [hier...]

22.09.2010 - "Tippkönig"

Während der gesamten Fußball-WM führte die MAZ eine WM-Tipp-Aktion durch.

Eine sogenannte "MAZ-Elf", bestehend aus Prominenten bzw. der Region aus den Gebieten Politik, Wirtschaft und Sport durfte und konnte jeden Tag die Spielergebnisse der WM tippen. Selbst kurze Bemerkungen waren gefragt.

Nach der täglichen und der Gesamtauswertung war ein Tipp-Experte  nicht zu schlagen. Hans Oertwig, Trainer unserer Oberliga-Mannschaft, bewies Fach- und Sachkompetenz und vielleicht auch den besten "Riecher". Mit den meisten richtigen Vorhersagen und Tipps gewann er den MAZ-WM-Tipp. Vor dem Oberliga-Punktspiel SV Altlüdersdorf - Reinickendorfer Füchse überreichte ihm Bert Wittke,Leiter der MAZ-Lokalredaktion Gransee, als Siegerpreis den WM-Ball "Jabulani". Auch von Vereinsseite nochmals einen herzlichen Glückwunsch an unseren Fachmann.

05.09.2010 - "EHRUNGEN"

Im Rahmen des Punktspiels der Oberliga Nord am 05.09.2010 SV Altlüdersdorf – BFC Dynamo führten der Fußball – Landesverband Brandenburg und der Verein SV Altlüdersdorf folgende Ehrungen als Auszeichnungen der vergangenen Saison 2009/2010 durch:

Quelle: Enrico Kugler

1. Zum „SPIELER DER SAISON 2009/2010“ wurde beim SV Altlüdersdorf CHRISTOPHER BLAZYNSKI gewählt und gekürt. Christopher zeichnete sich als Antreiber und kreativer Ideengeber im Mittelfeld aus. Seine Dynamik, seine Antrittsschnelligkeit und seine Übersicht im Mittelfeld waren und sind ein wichtiger Baustein im gezeigten Offensivstil und - spiel des SVA. Zudem war er auch noch überaus wirksam als Torschütze und Vorbereiter vieler Treffer. In seinen 29 Einsätzen erzielter er selbst 9 Tore und war an weiteren 15 Treffern maßgeblich mit der Vorbereitung beteiligt. Dazu unseren herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Erfolg!!

Quelle: Enrico Kugler

2. Den Titel „TORSCHÜTZENKÖNIG“ der Brandenburgliga 2009/2010 konnte sich TIMUR BINERBAY vom SV Altlüdersdorf sichern. Frank Fleske, Staffelleiter der BBL, ließ es sich nicht nehmen, diese Auszeichnung persönlich durchzuführen. Bei seinen 23 „Buden“ bewies Timur stets Präsenz, Kaltschnäuzigkeit, Übersicht und natürlich den „richtigen Riecher“ im Strafraum. Bei den vielen guten Vorbereitungen, insbesondere seiner Mitspieler Sven Marten und Christopher Blazynski, erahnte er vielfach genial die Situation und suchte und fand den eiskalten Abschluss. Damit war auch Timur als ein Mosaikstein maßgeblich am Gewinn der Meisterschaft beteiligt. Auch an Timur nochmals einen herzlichen Glückwunsch und natürlich auch in der Oberliga erfolgreiche Abschlüsse!!

02.09.2010 - EHRE / AUSZEICHNUNG / ANERKENNUNG
S. Begzadic
B. Bundschuh
T. Schumacher

Sehr erfreuliche Post erreichte dieser Tage den SVA. Der Cheftrainer des Fußball-Landesverbandes Brandenburg, Detlef Wohlfahrt, hat drei Spieler des SV Altlüdersdorf zu einem Kurzlehrgang der Landesauswahl U 21 (Jg.90/91) nach Cottbus eingeladen. Selvedin Begzadic, Benedikt Bundschuh und Tim Schumacher sind die Auserwählten für diese Veranstaltung, die am 14.09.2010 unter der Leitung der verantwortlichen Trainer Detlef Wohlfahrt und Detlef Ullrich teilnehmen dürfen. Dieser Lehrgang dient der Festlegung des Kaders für den U 21 Länderpokal,der vom 07.-12.10.2010 in Duisburg stattfindet. Für Spieler und Verein ist diese Einladung zugleich Auszeichnung und Anerkennung der gezeigten Leistungen und Arbeit bei Trainings- und Wettkampfeinheiten. Dazu noch eine gute Möglichkeit, vorhandene fußballerische Fähigkeiten weiter zu entwickeln. An dieser Stelle einen herzlichen Glückwunsch und weiterhin noch viele sportliche Erfolge. (D.W.)

18.08.2010 - Fleißige Bienen in lila-weiß
Quelle: Gunnar Reblin

Fußball-Oberliga: Stadion in Altlüdersdorf erhält passend zur Heimpremiere ein neues Erscheinungsbild

Altlüdersdorf: „Wer will fleißige Handwerker sehn, der muss ...“, um einen aktuellen Bezug zum Kinderlied-Klassiker zu erhalten, müsste man den Text mit „nach Altlüdersdorf gehn“ vervollständigen. Derzeit werden im Stadion des Oberligisten SV Altlüdersdorf die finalen Arbeiten durchgeführt. Schließlich steht am kommenden Sonntag, 22. August, die Heimpremiere in der fünfthöchsten Liga gegen die Reinickendorfer Füchse an. Anstoß ist um 14 Uhr.
Entsprechend den Sicherheitsauflagen des Nordostdeutschen Fußballverbandes (Nofv) wurde ein gesicherter Zugang vom Kabinentrakt zum Spielfeld mittels Zäune realisiert. Zudem gibt es einen eigens eingerichteten Gästebereich sowie einen zweiten Eingang (wir berichteten). Derzeit werden noch Verschönerungsarbeiten am Platz geleistet. In den letzten Zügen befinden sich auch die Bauarbeiten am neuen Sprecherturm, der auch mit einer Anzeigentafel ausgestattet wird. „Wir werden pünktlich zum ersten Heimspiel fertig“, so SVA-Manager Dirk Wieland.
Die Vorfreude bei allen Verantwortlichen und auch bei den Spielern steigt von Tag zu Tag. Die Auftaktpleite bei Anker Wismar ist analysiert und abgehakt. Im Pokal wurde die Aufgabe „Einheit Perleberg“ gelöst (3:0-Sieg). „Nun gilt die volle Konzentration dem ersten Heimspiel“, sagt Trainer Hans Oertwig. Er hat in Perleberg weitere Eindrücke gewonnen, zumal dort einige Spieler eine Chance bekamen, die zuvor nicht der Startelf angehörten. „Wir haben aber nur eine halbe Stunde guten Fußball gespielt. In der zweiten Halbzeit legten einige Spieler nicht mehr die nötige Konzentration an den Tag“, war der 57-Jährige zwar mit dem Weiterkommen zufrieden, aber nicht mit dem Auftreten. Somit hätten einige die Chance verpasst, sich für das Heimspiel gegen die „Füchse“ aufzudrängen.
Einer tat dies jedoch mit Nachdruck: Benedikt Bundschuh. Der 18-jährige Mittelfeldspieler, der am kommenden Sonntag seinen 19. Geburtstag feiert, agierte auf der Position vor der Abwehr. „Er hat das richtig gut gemacht“, lobte auch sein Trainer. Darüber hinaus traf er bei seinem Pflichtspiel-Debüt ins Netz. Er setzte den Ball zur zwischenzeitlichen 2:0-Führung in den Winkel (21.). Seit vergangenen Freitag liegt die Spielberechtigung für den Zugang vom SV Falkensee/Finkenkrug (wir berichteten) vor. Zudem überzeugte auch Munier Raychouni. Beide könnten eine Option für die Startelf sein.
Alles hängt von der Genesung der angeschlagenen Spieler ab, die nach dem Testspiel gegen die U23 von Hertha BSC Berlin Blessuren davontrugen. Darunter mit Christian Amuri, Christopher Blazynski und Dejan Kljajic Kicker, die in Wismar zur Anfangself zählten.

Gunnar Reblin

28.07.2010 - „Bin kein Ober-Techniker“

Altlüdersdorf – Mit Munier Raychouni hat Fußball-Oberligist SV Altlüdersdorf einen weitaus prominenteren Neuzugang an Land gezogen, als viele gedacht haben könnten.

Der 23-jährige Deutsch-Libanese, der bereits für den Torgelower SV Greif und BFC Preußen spielte, lief zudem auch in der ersten libanesischen Liga auf. Der Student des Freizeit- und Sportmanagements kickte unter anderem für Al Nijmeh. Darüberhinaus stand Raychouni kurz vor dem Debüt in der Nationalmannschaft des Landes. Mit Sportredakteur Gunnar Reblin sprach er über den Wechsel von Club Italia zum SVA, seine ersten Eindrücke und den Traum, Nationalspieler zu werden.

Herr Raychouni, wie ist der erste Eindruck vom neuen Verein?

Raychouni: Ich bin wirklich sehr angetan, wurde toll aufgenommen. Es geht sehr familiär zu. Das gefällt mir. Das Training macht Spaß. Ich freue mich schon auf die Spiele in der Oberliga.

Wie kam es zum Wechsel?

Raychouni: Mein Ex-Verein strebte eine Fusion mit dem Berliner AK an. Drei Spieler, darunter auch ich, wollte Trainer Jörg Schwanke mitnehmen. Doch dann platzte die Fusion und ich habe mich nach einem neuen Verein umgesehen. Über einen Mitspieler kam der Kontakt zu Hans Oertwig (Trainer des SVA, Anm. d. R.) zustande. Ich habe dann mal zur Probe mittrainiert. Nach einem sehr herzlichen Gespräch habe ich mich für einen Wechsel nach Altlüdersdorf entschieden.

Was für ein Spielertyp sind Sie?

Raychouni: Ich bin eher ein Kämpfertyp, nicht so der Ober-<wbr></wbr>Techniker. Ich habe viel an meiner Schnelligkeit gearbeitet, komme viel über die Athletik und bin zudem sehr ehrgeizig. Das ist meine Einschätzung. Alles weitere sollen andere bewerten.

Haben Sie eine Lieblingsposition?

Raychouni: Jeder Trainer hat seine eigenen Vorstellungen. Zuletzt habe ich im zentralen defensiven Mittelfeld gespielt. Ich fühle mich aber auch an der Linie als Außenverteidiger oder im Mittelfeld wohl.

Sie waren sogar mal Trainingsgast bei der libanesischen Nationalmannschaft. Gelingt Ihnen noch der große Durchbruch und laufen für den Libanon auf?

Raychouni: Mit 19 Jahren habe ich zwei Wochen mit der Nationalmannschaft trainiert. Dort habe ich auch überzeugt und eine Einladung zum Asiencup 2007 stand bevor. Dann brach im Land der Krieg aus, der Verband zog die Teilnahme zurück und keiner wusste, wie es weitergeht. Später habe ich dann für die U 21 ein paar Freundschaftsspiele absolviert. Priorität hatte für mich aber immer das Studium und der Fußball in Deutschland. Dennoch steht laut Aussagen des Managements der Nationalmannschaft die Tür jederzeit für mich offen. Dafür müsste man aber stets vor Ort sein, mittrainieren und viel Zeit investieren. Man soll ja nie nie sagen.

Eine abschließende Frage. Welche Ziele haben Sie mit dem SV Altlüdersdorf?

Raychouni: Vorrangig geht es um den Klassenerhalt. Das ist doch klar. Der ist absolut möglich. Wir haben eine individuell gut besetzte Mannschaft, die viel spielerisches Potenzial besitzt. Sie muss sich jedoch auch erst einmal in der Oberliga zurechtfinden. Es ist eine harte Liga, mit vielen Top-Teams. Grundlage für ein erfolgreiches Abschneiden wird sein, dass wir vor allem defensiv gut stehen.

Gunnar Reblin

04.07.2010 - SV Altlüdersdorf – 'Projekt Oberliga'

Bereits bevor der endgültige Erfolg des SVA feststand, demonstrierte man im Vorstand Geschlossenheit und Einigkeit. Auf finanzielle Abenteuer will man sich nicht einlassen, deshalb hat man sich auch schon länger Gedanken gemacht. Und gehandelt hatte man auch schon. Passend zum sportlichen Erfolg machte man im Rahmen der Mitgliederversammlung am 27.05.10 auch für die Arbeit im Hintergrund „Nägel mit Köpfen“. Ein neuer Vorstand wurde gewählt und zugleich vergrößert von 6 auf 9 Mitglieder. Zudem gehören 4 weitere Engagierte einem sogenannten erweiterten Vorstand an. Was wichtig war, es sind junge Leute, die dazu kamen und mit M. Lubahn ein erfahrener Unternehmer (Deutsche Vermögensberatung), der sich insbesondere um Sponsorensuche und -betreuung  kümmert. Ein Bereich, der beim SVA in der Vergangenheit nicht ganz so im Vordergrund stand. Der Grundstein war gelegt, mit dem die Arbeit „um den Verein“ besser verteilt werden kann und damit die Erhöhung der Intensität und Qualität forciert wird.     Eines bleibt aber weiterhin klar. Die Oberliga ist eine unbekannte Größe, zugleich aber auch Herausforderung und Balanceakt. Man gibt sich keinen Träumereien hin. Präsident Müller bemerkte dazu insgesamt auch deutlich: „Wir werden alles tun, was in unserer Macht steht, um der Mannschaft die große Chance zu geben, in der Oberliga zu spielen. Das Projekt OL fordert großes Engagement aller Vereinsmitglieder. Die Aufgaben erscheinen vielleicht wie ein riesiger Berg, aber ich bin zuversichtlich, dass wir es schaffen. Unser Ziel ist klar, die jetzt herrschende Euphorie muss so lange wie möglich am Leben erhalten bleiben.“. Die Wahrnehmung des Aufstiegsrechts hat man  bereits am 12.05.10 dem NOFV mitgeteilt, am 11.06.10 erhielt man die Staffeleinteilung. Nun kann es also gezielt losgehen. Nach der Saison ist vor der Saison. Nun laufen auch die Personalplanungen für die „Herkulesaufgabe“ Oberliga auf Hochtouren. Trainer Oertwig bastelt derzeit kräftig am Kader. Dabei will der Coach aber allen seinen bisherigen Schützlingen die Chance geben, sich auch in der Oberliga zu beweisen. „Prinzipiell möchte ich sie alle halten,“ sagt Hans Oertwig, „es hat sich jeder Einzelne die Chance verdient.“ Nun liegt es an jedem Spieler selbst. Bis Freitag räumte er ihnen Bedenkzeit ein, „dann brauche ich Klarheit für meine Planung.“. Natürlich wird und muss man sich punktuell verstärken. Das schätzt auch der Präsident so ein: „Es ist klar, dass wir uns personell verstärken müssen, wenn wir kein Kanonenfutter werden wollen.“ Und wer H. Oertwig kennt, der weiß, dass der Trainer schon tätig war. Zweimal führte er bereits ein Sichtungstraining durch. 24 bzw. 23 Akteure stellten sich diesem und untermauerten damit ihr Interesse. Die unzähligen Anrufe von Interessenten nur ganz nebenbei erwähnt. Konkrete Vorstellungen bestehen bisher von der Kaderstärke. Oertwig: „Wir wollen mit 22 Feldspielern und drei Torhütern in die Saison starten.“ Der Trainer will sich aber nicht nur personell der neuen Liga anpassen. „Unser Hauptziel kann nur der Klassenerhalt sein, alles andere wäre illusionär“, stellt Oertwig klar. Weiter fügt er hinzu: „Klar muss ich auch eine Änderung meiner Spielphilosophie in Betracht ziehen.Wir haben in den vergangenen Jahren nur offensiv gespielt und trainiert. Das wäre in der Oberliga aber Harakiri!“ Namentlich kann man zum Kader noch keine festen Aussagen machen. Das es für einige der bisherigen Akteure auch lukrative Angebote finanzieller Art oder aus höheren Ligen geben könnte, kann man aber nie ausschließen. Dabei ist die Meinung von Kapitän Niroomand aber schon mehr als bemerkenswert: „Ein Wechsel innerhalb der Oberliga würde keinen Sinn machen, denn hier habe ich das beste und effektivste Training“ lobt der 23-Jährige auch die Arbeit des Trainers und fügt noch hinzu: „Und das gilt eigentlich für alle Spieler!“ Ärgerlich war im letzten Spiel dann nur die Verletzung von Spielmacher Ch. Blazynski, dem eine lange Zwangspause droht. Damit ist für ihn auch eine Einladung zum Probetraining beim 1. FC Magdeburg (04.-09.07.) geplatzt.

Fest steht bisher eigentlich nur, dass Torhüter Möller aufgrund familiärer Änderungen und Umstellungen den Verein verlassen wird und zu Lichtenberg 47 zurückkehren könnte. Mehr, wie gesagt, nach diesem Wochenende.

Dirk Wieland

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