Junior-Soccer
Funkelnde Kinderaugen - Fußballcamp des SVA ein voller Erfolg
Als „vollen Erfolg“ haben die Verantwortlichen des SV Altlüdersdorf das Junior-Soccer-Camp am Wochenende bezeichnet. Mehr als 80 Kinder hatten jede Menge Spaß bei den Trainingseinheiten, unter anderem auch unter der Leitung von Ex-Profi Jörg Heinrich.
Das alters- und leistungsgerechte Training, jeweils über zwei Stunden am Sonnabend und Sonntag, kam bei den Kindern und Eltern gleichermaßen gut an. „Ich bin total begeistert. Es wird viel mit dem Ball gemacht und der Spaß steht immer im Vordergrund“, brachte es Andreas Hirchert, der am Spielfeldrand alles genau beobachtete, auf den Punkt. Dessen Sohn Jonas fand „einfach alles toll“. Der Achtjährige war wie allen anderen Teilnehmer stets mit vollem Eifer dabei.
Am Sonnabend hatte Hans Oertwig, Oberliga-Coach des SVA, gemeinsam mit weiteren Übungsleitern des Vereins fünf Stationen aufgebaut. Technikschulung stand auf dem Programm. „Alle haben toll mitgezogen. Es hat riesigen Spaß gemacht“, lobte Oertwig im Anschluss.
Am Tag darauf war dann Jörg Heinrich vor Ort und gab jede Menge Tipps an die Talente weiter. Er korrigierte bei fehlerhafter Ausführung der Übung, flachste aber auch viel mit den Kindern und sorgte für heiteres Treiben an den vier Stationen. Seine Eindrücke: siehe nebenstehenden Artikel.
SVA-Vereinschef Fritz Müller war ebenfalls „einfach nur begeistert. Mit so vielen Teilnehmern hatten wir im Vorfeld nicht gerechnet. Mit dem Konzept und der Vorarbeit haben wir demnach alles richtig gemacht.“
Dank vieler Sponsoren konnte der Verein das Fußball-Wochenende mit Trainingseinheiten, Star-Gast und Trainingstrikot kostenlos anbieten. Die Resonanz sprach Bände. Jeden Dienstag (17 Uhr) bietet der SVA nun ein Junior-Training für interessierte Kinder an.
„Alle haben einen Stammplatz sicher“
Ex-Profi Jörg Heinrich spricht über die Rolle als Trainer und blickt auf seine Ausbildung zurück
Wenn Jörg Heinrich Anweisungen gab, klebten die Talente an den Lippen des Ex-Profis vom SC Freiburg, Borussia Dortmund oder AC Florenz. Der 41-Jährige, der derzeit für die Senioren des BSC Rathenow 94 die Töppen schnürt, fungierte am Sonntag als Cheftrainer beim Junior-Soccer-Fußballcamp des SVA. Nach der Trainingseinheit und unzähligen Autogrammwünschen nahm sich der sympathische Blondschopf und A-Lizenz-Inhaber die Zeit, um mit Sportredakteur Gunnar Reblin zu sprechen.
Herr Heinrich, wie sind Ihre Trainingseindrücke?
Heinrich (lacht): Durchweg positiv. Alle haben einen Stammplatz sicher. Ich freue mich, dass das Camp so gut angenommen wurde. Sinn und Zweck ist es ja, dass den Kindern etwas geboten wird. Ich denke, es war eine willkommene Abwechslung.
Worauf achten Sie besonders beim Training?
Heinrich: Technik geht vor Geschwindigkeit. Das ist ganz wichtig. Dank der Vereinstrainer des SVA konnte ich auch zwischen den Gruppen pendeln und meine Augen schweifen lassen.
Wie verlief Ihre Ausbildung in der Jugend?
Heinrich: Ich war ein Spätentwickler, war lange Zeit sehr klein. In der A-Jugend habe ich dann den wohl größten Sprung gemacht.
(Gunnar Reblin)







